Die Arbeiten im Tiroler Park gehen voran. Die Stadt lässt dort bekanntlich Container aufstellen, damit zwei Jahrgänge des Gymnasiums Süd dort ab Sommer 2025 zur Schule gehen können, bis 2027 der Endstandort Seehofstraße fertig ist. Was sagen die Anwohner des Tiroler Parks zu den Plänen?
Am Montag veranstaltete Bildungs- und Schulbaudezernentin Sylvia Weber (SPD) einen Informationsabend im Bürgerschaftstreff am Riedhof. Einige der Anwesenden zeigten sich sehr besorgt: Der Park befindet sich mitten in ihrer Siedlung und ist derzeit eine große Baustelle. Sie befürchten, dass die Containeranlage länger als die geplanten zwei Jahre bestehen könnte, und fühlen sich von der Stadtverwaltung zu spät informiert. Stadträtin Weber betonte jedoch, dass der Interimstandort nur für zwei Jahre vorgesehen ist – zumindest derzeit. Danach würden die Container, die Betonfundamente und die Versorgungsleitungen vollständig rückgebaut. Die Anwohner würden ihren Park zurückbekommen, was auch das Umweltamt verlangt.
Klar wurde auch: Die Anwohner verstehen, dass unsere Kinder den Ausweichplatz in ihrer Siedlung brauchen. Mit der Teilung der Schule für zwei Jahre haben sich das Gymnasium Süd und das Bildungsdezernat die Möglichkeit „erkauft“, dass die Schule zum Sommer 2027 in den Endstandort einziehen kann. Alle anderen diskutierten Lösungsansätze hätten weitere Verzögerungen oder zu unakzeptablen Unterrichtsbedingungen geführt.
Als Elterninitiative waren wir mit mehreren VertreterInnen bei dem Informationsabend anwesend. Wir versicherten den Anwohnern, dass wir ein großes Interesse daran haben, den Tiroler Park nach zwei Jahren wieder zu verlassen. Wir legen großen Wert auf ein gutes Nachbarschaftsverhältnis und sind überzeugt, dass wir gemeinsam das Beste aus dieser Situation machen können.
Es ist für alle Beteiligten keine ideale Situation. Als FrankfurterIn ist man es gewohnt, auf beengtem Raum miteinander gut klar zu kommen. Machen wir also das Beste daraus!